Vision
Wertschätzung, Gleichstellung, Integration und Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung.
Mission
Wir unterstützen Menschen mit einer geistigen Behinderung darin, sich über den Sport leistungsmässig zu entwickeln. Damit fördern wir das Selbstwertgefühl, die körperliche Fitness, die Selbstständigkeit und den Mut, Neues zu wagen. Unsere Anlässe ermöglichen gemeinsame Erlebnisse mit anderen Athleten, Familienangehörigen und der Gesellschaft.
Werte
- Fairness und Freude
Wir setzen uns im Zeichen des Athleten-Eids „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben!“ für aufrichtiges, freundschaftliches und faires Verhalten ein. - Fähigkeiten
Wir wissen, dass durch regelmässiges Training und die Teilnahme an Wettkämpfen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung gefördert werden. - Wertschätzung
Wir drücken allen Menschen, in allen Stufen unserer Bewegung für ihr Engagement, ihre Energie und ihr Mitwirken unsere Wertschätzung aus. - Eingliederung und Respekt
Wir wissen um die unterschiedliche Herkunft unserer Athletinnen und Athleten und schätzen die verschiedenen Voraussetzungen, Ansichten und Kulturen in unserer Bewegung. Wir bieten allen Beteiligten eine respektvolle Umgebung und angepasste Leistungen, sei dies auf dem Spielfeld, bei Wettkämfpen, im Büro oder in der virtuellen Welt.
Kernkompetenzen
- Realisation von Sportangeboten für Menschen mit geistiger Behinderung innerhalb bestehender Sport- und Behindertenstrukturen
- Organisation lokaler, regionaler und nationaler Wettkämpfe
- Selektion, Vorbereitung und Betreuung von Schweizer Delegationen an internationalen Anlässen von Special Olympics
- Umsetzung von Sportprogrammen für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Umfeld (Familien).
Special Olympics International
Special Olympics ist das grösste internationale Sportprogramm für Menschen mit einer geistigen Behinderung. In über 170 Ländern ist Special Olympics vertreten. Mehr als 244‘000 Coaches und 805‘000 Freiwillige sorgen dafür, dass die knapp 4 Mio. Athletinnen und Athleten in über 30 Sportarten sich leistungsmässig entwickeln können und sich zu gemeinsamen Wettkämpfen treffen.
Gegründet wurde Special Olympics in den USA 1968 von Eunice Kennedy-Shriver (†2009). Sie war die älteste Schwester von US-Präsident John F. Kennedy.
Im Dezember 1971 wird Special Olympics durch das amerikanische Olympische Komitee offiziell anerkannt. Seither ist Special Olympics einer der beiden Organisationen, welche die Bezeichnung “Olympics” in Amerika nutzen dürfen.
Im Jahr 1988 unterschreibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) ein historisches Abkommen mit Sargent und Eunice Kennedy Shriver, in welchem Special Olympics offiziell anerkannt und das Nutzungsrecht an „Olympics“ weltweit definiert wurde.
Die vollständige Geschichte finden Sie auf http://www.specialolympics.org/history.aspx
http://www.eunicekennedyshriver.org/
Special Olympics in der Schweiz
Die Geschichte von SOSWI beginnt im Jahr 1989 mit dem Antrag des Schweizer Verbands für Behindertensport (heute Plusport) für die Akkreditierung bei Special Olympics International, um an internationalen Wettkämpfen Schweizer Teilnehmer entsenden zu können.
Im Jahre 1991 finden die achten Internationalen Sommerspiele in Minneapolis statt, bei welchen die Schweiz zum ersten Mal vertreten ist.
Im Jahre 1995 wird die Stiftung Special Olympics Schweiz mit Hilfe vom Behindertensportverband (Plusport) und engagierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und von Elternvereinigungen gegründet. Die Stiftung ist sowohl finanziell, wie auch personell von Plusport abhängig. Für die Geschäftsführung zeichnet sich während fast 15 Jahren Yolande Nick verantwortlich.
2009 kommt es, auch auf Druck von Special Olympics International, zur Loslösung von Plusport und zur Unabhängigkeit von Special Olympics Switzerland. Neue Statuten werden in Kraft gesetzt und es beginnt eine Reorganisationsphase unter dem neuen Präsidenten des Stiftungsrats, Stephen Mills.
Mit einem neu formierten Stiftungsrat und einem motivierten operativen Team unter Führung des neuen Geschäftsführers und ehemaligen Direktors der Schweizer Sporthilfe, Bruno Barth, wird 2011 eine neue Ära eingeläutet.

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