Schweizer Meisterschaft

Begeisternde Basketball-Finalspiele von Special Olympics in Winterthur

Am vergangenen Sonntag pilgerten Basketballspielerinnen und -Spieler mit geistiger Behinderung aus der ganzen Schweiz nach Winterthur. Mit vollem Einsatz trugen sie die Finalspiele der Basketballmeisterschaften von Special Olympics Switzerland aus. Sie kämpften um jeden Punkt und lebten den olympischen Gedanken in Reinform vor.

Zürich, 17. Mai 2011. Bereits zum dritten Mal fanden die Finalspiele der Basketballmeisterschaft für geistig behinderte Menschen in Winterthur statt. 32 Mannschaften aus allen Landesteilen starteten in fünf verschiedenen Ligen am Abschlussturnier der aktuellen Saison. In der Rennweghalle lieferten sich die Teams spannende Partien um den Schweizermeistertitel. Sieg oder Niederlage waren indes zweitrangig. Was zählte, war die grosse physische und psychische Leistungen aller Athletinnen und Athleten und der gemeinsame Spass.

Das Organisationskomitee um Präsident Paul Bachofner scheute keinen Aufwand und organisierte ein hervorragendes Turnier mit einer tollen Atmosphäre. Die Athletinnen und Athleten konnten sich am Mittag bestens verpflegen; ein Musiker sorgte für gute Unterhaltung. Die Spiele wurden von erfahrenen Schiedsrichtern des Basketballverbands Nordostschweiz geleitet. Der Verband unterstützt den Behindertensport schon seit Jahren. So sind die Schiedsrichter  entsprechend auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe sensibilisiert. Der Spielbetrieb verlief dementsprechend problemlos. Bei der Preisverleihung schienen die Strapazen vergessen. Die 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer strahlten um die Wette, tanzten miteinander und beklatschten die Leistungen aller Teams.